Piep,Piep, Piep, wir haben uns alle lieb?

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Wir Menschen haben in uns Sympathien für Menschen und auch Antipathien. Das können wir erst einmal gar nicht groß beeinflussen.

Egal in welchem Kontext wir unterwegs sind, begegnen uns diese Gefühle.

Und selbst in einer Kirchengemeinde treffen wir auf Menschen, die wir uns nicht unbedingt als Freunde aussuchen würden.

Was die Liebe und Annahme von anderen Menschen angeht, hat die Bibel hohe Maßstäbe:

Du sollst deinen Nächsten lieben, wie dich selbst.

Matthäus 22,39

Und es geht sogar noch eine Stufe höher: 

Euch aber, die ihr mir wirklich zuhört, sage ich:

Liebt eure Feinde und tut denen Gutes, die euch hassen.

Bittet Gott um seinen Segen für die Menschen,

die euch Böses tun,

und betet für alle,

die euch beleidigen.

Lukas 6,27-28

 

Das ist echt eine krasse Herausforderung und widerspricht total dem menschlichen Gedanken:

Wie du mir, so ich dir! 

Wie ist es möglich, so zu lieben, wie Jesus sich das wünscht?

Rein menschlich gesehen ist es für uns nicht möglich, da wir, wie anfangs beschrieben sehr schnell Antipathien empfinden.

Möglich wird es dann, wenn wir zuerst die Liebe von Jesus für uns selbst annehmen und uns dann von ihm diese Liebe für andere schenken lassen. Die Bibel sagt:

Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat!

1.Johannes 4,19

 

Wenn ein Mensch sich für ein Leben mit Jesus entscheidet, kommt der Heilige Geist in sein Leben.

Er beschenkt uns mit Gottes Liebe:

...denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen

durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.

Römer 5,5

 

Und:

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe....!

Galater 5,22

 

Früchte werden immer wieder abgepflückt und müssen wieder nachwachsen. Genauso "pflücken" herausfordernde Menschen auch unsere Liebe ab und dann braucht es ein wenig Zeit, bis sie wieder nachwächst und wir wieder in der Lage sind, den anderen mit Gottes Liebe zu lieben.

Das Schöne ist, dass wir Gott jeden Tag um neue Liebe für die Menschen um uns herum bitten dürfen und er sie dann auch gibt.

Ganz praktisch würde ich auch noch einen Unterschied zwischen einen Menschen mögen oder einen Menschen lieben, machen.

Mögen kann und muss ich nicht jeden Menschen, auch nicht als Christ.

Aber ich kann dem Menschen mit der Liebe von Jesus lieben, was bedeutet, ihm Respekt, Wertschätzung und Annahme entgegen zu bringen, auch wenn ich ihn rein menschlich nicht sympathisch finde.

Oder ich kann mich beim Lästern und Ausgrenzen schwieriger Menschen zurückhalten.

Wir müssen nicht lügen, schleimen oder Gefühle vortäuschen, die nicht da sind. Aber Respekt und Wertschätzung kann ich (mit Gottes Hilfe) jedem Menschen entgegen bringen!

Wenn wir versuchen würden, der Liebe Gottes in uns mehr Raum zu geben, sähe es im Miteinander wahrscheinlich wesentlich positiver aus!

Machst du mit?

Das würde mich, und vor allem Jesus, sehr freuen!

Deine Danny

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