Hoffnungslose Fälle?

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Aus unserem Sprachgebrauch kennen wir den Begriff: Hoffnungsloser Fall.

Damit sagen wir, dass wir Menschen oder Situationen keine Chance mehr auf Besserung und Veränderung geben und wir sie ein Stück weit aufgegeben haben.

Dabei kann es sich um verfahrene Situationen mit dem Partner, dem Kind, der Freundin oder dem Freund, dem Arbeitskollegen...usw. handeln.

In meiner Arbeit als Kita Assistenz im Kindergarten, arbeite ich mit den "besonderen" Kindern zusammen, die mehr Aufmerksamkeit und Förderung brauchen, als andere Kinder. Dabei lerne ich Kinder kennen, wo ich an meine Grenzen stoße und mich frage: Bringt das, was ich hier tue, eigentlich etwas? Wird sich das Verhalten des Kindes überhaupt jemals verändern oder verbessern?

Rein menschlich könnte ich manches Mal frustriert aufgeben. Aber dann erinnere ich mich daran, dass ich jemanden an meiner Seite habe, dem alles möglich ist, der sogar den Tod besiegt hat: Jesus Christus!

Bei ihm gibt es immer Hoffnung und er gibt niemals irgendjemanden auf. Er sieht Potential und Möglichkeiten in Menschen und Situationen, wo wir nur Schwierigkeiten und Defizite sehen. Er hat sogar eine besondere Vorliebe für Menschen, die von anderen abgeurteilt und aufgegeben wurden. Damals, zur Zeit Jesus, waren das Zöllner (Steuerbetrüger), Prostituierte, Ehebrecher, Leprakranke. usw. Oft wurde er von anderen Menschen gerügt, dass er sich mit diesen hoffnungslosen Fällen abgab. 

Aber das perlte an ihm ab. Denn er wusste:

Nicht die Starken bedürfen des Arztes, sondern die Kranken.

Matthäus 9,12

 

Menschen, die von sich und ihren Fähigkeiten überzeugt sind und ihr Leben gut alleine auf die Reihe bekommen, brauchen ihn nicht. Aber die, die von allen abgeschrieben werden, wissen, dass sie seine Hilfe und Rettung brauchen und nehmen sie auch gerne in Anspruch. Und dieses Vertrauen belohnt Jesus, indem er ihnen hilft, sie gesund macht und aus ihren scheinbar hoffnungslosen Situation befreit.

Mit diesem Wissen im Hinterkopf möchte ich auch den Kindern auf meiner Arbeit und auch allen anderen Menschen und Situationen begegnen. Nicht ich entscheide darüber, ob noch etwas möglich ist, sondern Jesus. Und ihm ist ALLES möglich!

Deshalb habe ich mir angewöhnt, auf dem Weg zur Arbeit, für meine zu betreuenden Kinder zu beten und Jesus zu bitten, das volle Potenzial aus ihnen herauszuholen, so dass ich und die Menschen um diese Kinder herum, nur staunen können!

Und auch andere Menschen oder Situationen, die ich abgeschrieben habe, möchte ich Jesus hinhalten und darauf vertrauen, dass er das Blatt noch einmal wenden kann!

Wie ist es bei dir? Gibt es auch Menschen oder Situationen, die unter die Kategorie Hoffnungslose Fälle fallen und du resigniert und frustriert darüber bist? Dann möchte ich dich ermutigen, dich damit an Jesus zu wenden und ihn zu bitten, dir neue Hoffnung dafür zu schenken!

Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben,

dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.

Römer 15,13

 

Sei nicht frustriert, wenn sich nach ein paar mal beten noch nichts verändert hat! Manches braucht Zeit und manche Dinge verändern sich vielleicht sogar erst nach unserer Zeit. 

Vielleicht gibt es auch tatsächlich mal etwas, was sich wirklich nicht verändert. Dann brauchen wir Kraft und Durchhaltevermögen von Jesus! Dazu wünsche ich dir und mir viel Kraft!

Deine Danny

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